Show your grow! White Widow

No Comments
 
 

Eine der wohl bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten Cannabissorten ist die White Widow, ihr Name steht als Synonym für überdurchschnittlich hohen Harzbesatz und sehr gute Grasqualität

Die „Weiße Witwe“, wie sie von ihren Liebhabern auch gerne genannt wird, bildet sogar auf ihren großen Sonnensegeln Harz aus und ihre Blüten sind über und über mit Harzkristallen überzogen. Die Genetik der ursprünglichen White-Widow-Pflanze ist bis heute noch ein Geheimnis, man weiß, dass eine südindische Indica und eine brasilianische Sativa als Eltern gedient haben. Ingemar, der Vater von White Widow, hat diese
Kreuzung über sechs Jahre stabilisiert, bevor er sie über Greenhouse Seeds auf den Markt brachte. Da nach hat dieser Strain viele Cups und Pokale gewonnen, was ihn ja auch so bekannt gemacht hat. Mittlerweile haben auch andere Breeder ihre Versionen dieser schönen Sorte white widow03rausgebracht, mit mehr oder weniger großem Erfolg. Das Verhältnis Sativa/Indica ist 60/40, der THC-Gehalt liegt bei 18.9%.
Es wurden neun Hanfsamen  zum Keimen ausgebracht. Nach ca. 3-4 Tagen brachen alle kleinen Sämlinge durch die Erde, ab diesen Zeitpunkt wurden sie 18 Stunden unter einer 400W NDL mit blau/weißem Spektrum beleuchtet und in 4-I-Teku-Töpfe umgetopft. Der Abstand zwischen den Hanfsamen lag in den ersten Tagen bei 90cm und wurde nach und nach bis auf 40cm verringert. Gerade in den ersten Tagen reagieren so kleine Pflanzen doch sehr empfindlich auf zu große Strahlungshitze. Bei diesem Grow wurde, wie schon gesagt, mit blau/weißem Spektrum gearbeitet, in einem vorherigen White-Widow-Grow, dessen cannabis growing tips vom seinen Breeder stammten, hatte ich das gemischte Spektrum der Son-T Agro benutzt. Ich wollte einfach wissen, wie sich die Pflanzen unter verschiedenen Leuchtmitteln entwickeln. Der größte Unterschied lag wohl in den großen Nodienabständen beim gemischten Son-T-Spektrum. Die Pflanzen wuchsen nicht so sehr in die Breite und die gebildete

Ich wollte einfach wissen, wie sich die Pflanzen unter verschiedenen Leuchtmitteln entwickeln.

Blattmasse war weitaus geringer als die unter dem blau/weißen Spektrum. Hier wuchsen die White Widow sehr kompakt und buschig heran. Es wurden auch mehr Seitentriebe ausgebildet, die wiederum einiges an neuer Grünmasse bildeten.
Die vegetative Phase dauerte genau 30 Tage, mich erstaunte die ungleichmäßige Wuchshöhe doch sehr. Hatte die kleinste Pflanze eine Höhe von 19cm, war die größte dock schon 35cm. Diese großen Höhenunterschiede wären wohl das einzige Manko der Samen. Die drei kleinsten White Widows wurden aus diesem Grunde und auch aus leidigem Platzmangel entsorgt.
Nun standen noch sechs Pflanzen mit einer Durchschnittsgröße von 30cm in der Blühbox. Die Plants wurden auf 12/12-Stunden-Rhythmus umgestellt und in 11-I-Töpfe umgetopft, da sie am Anfang der Blütephase doch ein reges Wurzelwachstum aufzeigten. Als Erde wurde diesmal Bat Pack genommen. Ich kann auch wirklich nur sagen, dass die in der Erde enthaltenen Nährstoffe doch sehr lange gehalten haben, so dass ich sogar bis zur Ernte nicht mehr düngen musste. Als Leuchtmittel wurde das rot/gelbe Spektrum der Firma GIB eingesetzt, die ein wenig kleineren Pflanzen wurden in den Hot Spot der Lampe gestellt, um die leicht unterschiedlichen Höhen auszugleichen.
Mit Beginn des 6. Blütetag outete sich die ersten Pflanze als weiblich Jeden Tag kam eine neue hinzu, und auch hier waren alle weiblichen Geschlechts. Es gab bis zum Grow-Ende keinen Zwitter, was bei feminisierten Samen ja durchaus häufiger auftreten kann.
Die White Widows waren jetzt alle sehr gut angewachsen und es setzte ein wahrer Wachstumsschub ein, der die Pflanzen auf eine Höhe von ca. 140cm bringen sollte und das alles in nur 14Tagen. Da kam doch die Sativa-dominierte Eigenschaft hervor. Auch die Griffel entstanden jetzt in einem atemberaubenden Tempo. Und das sollte bis zur siebten Blütewoche so weitergehen…
Zu Beginn der vierten Blütewoche konnte man dann zwei Phenotypen ausmachen. Genau die Hälfte der White-Widow-Pflanzen blieb etwas kleiner und hatte dementsprechend kleinere Blüten, die aber auch einen größeren Harzbesatz aufwiesen als der zweite Pheno-Typ. Bei ihm wuchsen die Pflanzen sehr hoch, sie hatten auch ein viel größeres Blätter/Blütenverhältnis und demnach auch größere Buds. Der kleinere Pheno wurde am 55. Blütetag geerntet, der große brauchte ca. 14 Tage länger zum Ausreifen. Der Erntezeitpunkt war von mir vielleicht nicht so gut gewählt, man hätte alle noch ein paar Tage län

Der Erntezeitpunkt war von mir vielleicht nicht so gut gewählt, man hätte alle noch ein paar Tage länger stehen lassen können, da sich der typische weiße Harzbesatz erst sehr spät bildet.

white widowger stehen lassen können, da sich der typische weiße Harzbesatz erst sehr spät bildet. Der Ertrag lag bei getrocknet 277g bei sechs Pflanzen. Das Aroma der frisch geschnittenen Blüten erinnerte auf eine Art an das typische Skunk-Aroma, war aber weitaus würziger und auch ein wenig fruchtig, was wohl unter anderem auf die Ripenbehandlung in den let n 14 Tagen zurückzuführen ist. Der große Phenotyp war etwas schwerer zu maniküren, da die großen Headbuds sehr viele innere und äußere Blütenblätter aufwiesen. Diese kleinen Blätter waren über und über mit Trichomen besetzt. Sie füllten meine Bubble Bags, die schon auf ihren Einsatz warteten, das Ergebnis waren 8g. Hasch aus der feinsten und 4g aus einer größeren Siebung. Nun wurden auch die Buds für 12 Tage in einem dunklen Raum zum Trocknen aufgehangen, es wurde ein Absaugventilator eingesetzt, da in den ersten Tagen öfters Schimmel auftreten kann. Deshalb wurden die Blüten sehr genau kontrolliert. Die trockenen Blüten waren sehr dicht, kompakt und steinhart, der schöne Geruch konnte auch beim Trocknen erhalten bleiben. Die Buds der verschiedenen Phenos unterschieden sich nur im Harzbesatz, weniger im Geruch und Geschmack. Der Rauch war sehr angenehm und würzig, auch die kleine fruchtige Note blieb erhalten und rundete das gute Aroma sehr schön ab. Schon nach den ersten Zügen wird einem klar, dass dieses Gras nix für große Unternehmungen ist, es ist besser, mit diesem Weed den Abend entspannt ausklingen zu lassen, der Rausch ist wirklich sehr, sehr stark, anfangs wirkt die White Widow sehr belebend und erfrischend, was nach einer Zeit in ein pures Stoned wechselt.
Am Ende kann ich wirklich nur sagen, dass diese Pflanze mit ihren schweren, kraftvollen Blüten auf Jeden Fall einen Grow wert ist, auch wenn sie manchmal etwas zickig ist, sie zieht einen leicht in ihren Bann.

This is author biographical info, that can be used to tell more about you, your iterests, background and experience. You can change it on Admin > Users > Your Profile > Biographical Info page."

 

More from our blog

See all posts
 
 
No Comments