S.A.G.E DIE RÜCKKEHR DER KÖNIGIN TH SEEDS

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„Wenn Du es liebst, Gras zu rauchen, baue S.A.G.E. an!“ – sagte der berühmte Cannabis-Wissenschaftler Robert Connell Clarke über S.A.G.E. vor zwölf Jahren, als diese Sorte auf den Markt kam. Nun, nicht viele, um nicht zu sagen, keine andere Sorte erhält von dem führenden Cannabis-Experten dieser Welt eine solche Empfehlung, und Robert Connell Clarke hätte seinen guten Namen sicherlich nicht für eine mittelmäßige Sorte hergegeben. Kein Wunder also, dass S.A.G.E. bereits beim High Times Cannabis Cup 1999 ausgezeichnet wurde, als sie beim Hasch-Contest den ersten Platz belegte, und dann beim Blind Test des Cup 2001 auf Platz zwei landete.
T.H. Seeds berichtet, dass seinerzeit neben Robert Connell Clarke auch Cypress Hill, The Fun Lovin Criminals und Pharcyde auf S.A.G.E. schwörten – viel prominentes Lob also für diese klassische Sativa/lndica-Hybride, deren THC-Gehalt bei über extrem starken 20 ProzentTH SEEDS SAGE02 gemessen wurde.

Der Sortenname S.A.G.E. steht für Sativa Afghani Genetic Equilibrium, beschreibt aber auch ihr besonderes Aroma, dass einen gewissen Salbei-Touch aufweist. T.H. Seeds sagt über S.A.G.E.: Um das beste beider Welten, einen fantastischen Sativa-Turn und eine reiche IndicaErnte, in einer Pflanze zu vereinigen, kreuzten wir eine oldschool CaliSativa mit unserer fettesten Afghan-Zuchtsorte, was in einer Sorte resultierte, die vor Aroma und Potenz nur so strotzt.“ Bei jener CaliSativa handelt es sich um eine berühmte Haze-Linie namens „Big Sur Holy“, die laut Robert Connell Clarke „aus einer unabhängigen Quelle in Big Sur (Zentralkalifornien) nach Amsterdam kam und dort das genetische Rückgrat für die S.A.G.E.-Linien von T.H. Seeds bildete.“ Jene Zuchtstrategie, eine reine Sativa- mit einer reinen Indica-Sorte zu kreuzen, führt in der nächsten Generation üblicher Weise zum sogenannten Heterosis-Effekt, die resultierenden Pflanzen legen ein besonders starkes Wachstums- und Blühverhalten an den Tag und übertreffen ihre Eltern in jeder Hinsicht. S.A.G.E. soll innerhalb von 70-77 Tagen zur Reife gelangen und dabei eine Höhe von 120-140 cm sowie einen Ertrag von 300-350 Gramm pro Quadratmeter erreichen. T.H. Seeds verspricht: „Ihr hoher THC- und niedriger CBD-Gehalt macht diese Pflanzen zu einer perfekten Kopf-High-Sorte. Der leicht würzige, sandelholzartige Geschmack, kombiniert mit einem lang anhaltenden, stark erhebenden High, ist genau das Richtige für all jene, die nur das Allerbeste anbauen wollen. Die etwas längere Blütezeit wird mit großen Buds belohnt, die ihre Größe in den letzten Blütewochen zu verdoppeln scheinen.“
Mr. Power-Planter hatte S.A.G.E. erstmals 2001 angebaut und war mit den Ergebnissen hochzufrieden gewesen. Eine der S.A.G.E.-Pflanzen war seinerzeit besonders vortrefflich in Sachen Qualität und Quantität geraten, so dass Mr. Power-Planter sie „Die Queen“ nannte. Zehn Jahre später wollte er herausfinden, ob diese klassische Sorte ihr herausragendes Qualitätsniveau hat halten können, und verwendete ein ganzes Samentütchen mit zehn regulären S.A.G.E.-Samen, um seinen Anbautest durchzuführen. Die zehn Samen wurde in Jiffy-Pots gesät und keimten schon bald, dreieinhalb Tage nach der Aussaat hatten alle zehn Sämlinge in guter Verfassung die Oberfläche des Jiffy-Mediums erreicht. Die S.A.G.E.-Pflanzen wurden zusammen mit einigen anderen Strains von Anfang an unter drei 600 Watt Green Bud-Metallhalogendampflampen gegrowt, die mit Adjust-a-Wing-Re-flektoren (ohne Spreader) bestückt waren. Eine Woche nach der Keimung wurden die Plants in 11 Liter-Töpfe, befüllt mit Plagron Standard Mix-Erde, umgepflanzt.
Unter täglich 18 Stunden Licht schienen die jungen S.A.G.E.-Plants tatsächlich über jenen segensreichen Heterosis-Effekt zu verfügen, sie wuchsen sehr lebhaft, mit elegant geformten, Sativa-dominanten Blättern und einem frühen Ansatz von Seitenverzweigung. Und Mr. Power-Planter konnte einen weiteren typischen Heterosis-Effekt an den Pflanzen beobachten: Sie wuchsen schön einheitlich, wobei das Wachstum im vegetativen Stadium sehr kompakt war, die Pflanzen verfügten drei Wochen nach der Keimung bei Höhen von 45-55 cm über acht Internodien. Zu diesem Zeitpunkt leitete Mr. Power-Planter durch Umstellung der Photoperiode von 18/6 auf 12/12 die Blüte ein und ersetzte die drei Metallhalogendampflampen durch drei 600 Watt Osram HPS-Lampen. Innerhalb von 7-9 Tagen offenbarten alle sieben Pflanzen ihr Geschlecht, sechs stellten sich als weiblich heraus und vier als männlich, letztere wurden entsorgt.
Die Blütenproduktion erwies sich als genauso munter wie das vegetative Wachstum der S.A.G.E.-Plants, nach vier Blütewochen waren alle Haupt- und Seitentriebe mit vielen Blütenclustern besetzt, wobei das Blüteschema bei allen sechs weiblichen Pflanzen mehr oder weniger gleich aussah, typisch Sativa, viele kleine Kelche gepaart mit dünnen Blütenblättern. Es gab einen deutlichen Streckungseffekt, was erwarten ließ, dass die Pflanzen am Ende Höhen von deutlich über einem Meter erreichen würden. Auf den Kelchen und Blütenblättern bildeten sich immer mehr Harzdrüsen, die einen delikaten hazigen Geruch bewirkten. Die Blütenbildung wurde in den folgenden Blütewochen sehr reichhaltig und festkompakt, wobei alle sechs Plants ein hohes Blüten/Blätter-Verhältnis und große lange Tops aufwiesen. Eine der S.A.G.E.-Pflanzen machte sich besonders gut, sie nahm ein klassisches Christbaum-Wachstumsmuster an und produzierte von allen Pflanzen die größten Buds. „Die Rückkehr der Königin!“ frohlockte

Mr. Power-Planter, weil diese Pflanze jener eindrucksvollen S.A.G.E.-Plant sehr ähnelte, die er vor zehn Jahren angebaut und „Die Queen“ getauft hatte.
Der frische, hazige und leicht salbeiartige Geruch, den die Pflanzen verströmten, war naturgemäß nicht überwältigend stark, nicht durchdringend-penetrant, was man als Vorteil ansehen könnte für Leute, bei denen Gerüche umständehalber ein heikles Thema sind, dachte Mr. Power-Planter. Es stellte sich heraus, dass die neue „Queen“ viel länger blühen würde als die anderen fünf S.A.G.E. -Plants, die nach 74-80 Blütetagen erntereif waren, was der Beschreibung von T.H. Seeds entsprach. Mr. Power-Planter erntete freudig diese fünf pünktlichen Plants, die bei Endhöhen von 125, 127, 130, 135, 140 und 145 cm angelangt waren, was eindrucksvoll homogen war. Genau wie eine reine Haze hatten auch die S.A.G.E.-Pflanzen keine überreichlichen Harzmengen auf ihren Blütenblättern, aber ihre zuckerigen, silbrig-weißen Kelche sahen dafür umso vielversprechender aus.
Mr. Power-Planter war gespannt, wie lang die Queen wohl noch blühen würde – zu dem Zeitpunkt, als er die anderen fünf Pflanzen erntete, hatte sie nur einige wenige verwelkte Blütennarben, TH SEEDS SAGE03während die Produktion neuer weißer Blütennarben unvermindert anhielt. Mr. Power-Planter war von ihrer Schönheit und umwerfend aussehenden großen dicken Tops fasziniert, er erwartete einen Spitzenertrag und konnte deswegen leicht die notwendige Geduld dafür aufbringen. Was gut war, denn die Queen brauchte ein gutes Weilchen, bis auch sie die Reife erreicht hatte — nach 99 Blütetagen war sie fertig, von unten bis oben fett bestückt mit sehr dichten großen Tops.
Die Queen belohnte Mr. Power-Planters Geduld mit 142 Gramm trockener S.A.G.E.-Blüten, der Ertrag der anderen fünf Plants lag bei 73, 82, 102, 111 und 123 Gramm. Mit einer durchschnittlichen Ertragsleistung von 105,5 Gramm hatte S.A.G.E. also die 100-Gramm-pro-Pflanze-Marke geknackt, dank der besonders üppig blühenden Queen. Die dicht gepackten Cluster aus filigranen, äußerst harzigen Kelchen und ihr wohlriechender Duft ließen Mr. PowerPlanter das Wasser im Munde zusammenlaufen und er war voll gespannter Vorfreude, als es daran ging, diese wunderbaren Sativa-Buds einem Rauchtest zu unterziehen. Nachdem er einige Züge aus einem fetten S.A.G.E.-Joint inhaliert hatte, erlebte Mr. Power-Planter einen mächtig starken und klaren Sativa-Flash mit intensiver Kopfnote, sehr erhebend, energetisierend und sowohl geistig als auch körperlich stimulierend — S.A.G.E. erfüllte die zuvor gehegten hohen Erwartungen also spielend und übertraf sie sogar noch. Nach ungefähr einer Stunde bemerkte er, dass sich auch ein leichter Indica-Effekt dazugesellte, seine Gedanken verschwammen und seine Gemütslage veränderte sich Richtung Entspannung und Gemütlichkeit. Das gesamte S.A.G.E.High hielt ca. zwei Stunden an, einen hochzufriedenen Mr. Power-Planter hinterlassend. Das gleiche galt für den Flavour der Buds, sie schmeckten wundervoll mild und sandelholzartig süß. Mr. Power-Planter zog folgendes Fazit: „Zehn Jahre danach hat S.A.G.E. ihre herausragenden Qualitäten in vollem Umfang bewahrt, es war wiederum eine reine Freude, diese legendäre Sorte zu kultivieren und zu konsumieren, sie vermittelt ein großartiges Old School-Feeling.“ S.A.G.E. ist auch in feminisierter Form erhältlich.

Kulturdaten
Sorte: S.A.G.E.
Genetik: Big Sur Holy x Afghani indica
Vegetative Phase: hier: 21 Tage nach der Keimung
Blütephase: hier: 74-99 Tage, allgemein 70-77 Tage
Medium: Plagron Standard Mix
Topfgröße: 6,5 Liter
pH: 6,0-6,3
EC: max. 2,0 mS
Licht: Vegetative Phase: 3 x 600 W Green Bud MH
Blütephase: 3 x 600 W Osram HPS
Temperatur: nachts: 16-20°C tagsüber: 23-30°C
Luftfeuchtigkeit: 40-55%
Bewässerung: von Hand
Düngung: Canna Terra Vega Canna Terra Flores PK 13/14 (in der 6. Woche)
Zusatzmittel: Rhizotonic Wurzel, CannaZym, Bcuzz Blütestimulator
Höhe: 125, 127, 130, 135, 140 und 145 cm
Ertrag: 54, 82, 102, 111, 123 und 142 g

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