Ministry of Cannabis – Interview

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Was ist die Ministry of Cannabis?
Ministry of Cannabis ist eine Cannabis Samenbank exklusiver Hanfsamen die ihren Sitz in Amsterdam in den Niederlande hat.

Der Name erinnert an das berühmte Dancemusiklabel aus England, gibt es da einen Zusammenhang?
Wir haben diesen Namen gewählt weil er etwas stabiles, seriöses und bodenständiges ausdrückt. Die Nähe zu dem Londoner Club und dem gleichnamigen Plattenlabel war eher unbewußt, aber da wir diese Musik lieben klingt der Name umso besser in unseren Ohren!

Auf eurer Website steht zu lesen, dass alle eure Mitarbeiter langjährige Erfahrung mit der Zucht von Cannabis haben. Bitte erzähle uns etwas zu euren persönlichen Hintergründen in diesem Feld.
Sowohl mein Partner als auch ich, haben beide langjährige Erfahrung im Hanfsaatgutgeschäft. Sowohl als Breeder als auch in den Bereichen Verkauf und Marketing. wir haben für verschiedene Unternehmen aus der Szene gearbeitet und gemeinsam über 20 Jahre Erfahrung in dieser Branche.

Im Vergleich zu früher ist der Cannabissortenmarkt in den letzten Jahren buchstäblich explodiert. Was bietet die Ministry of Cannabis den züchtern neues?
So neu sind wir gar nicht, immerhin gibt es uns schon seit 3 Jahren. Statt immer dem neuesten Trend hinterherzurennen, setzten wir bei der Ministry of Cannabis lieber auf Stabilität und vor allem auf Qualität. Unsere Breeder sind alle Experten mit langjähriger Erfahrung bei der Cannabiszucht, dazu arbeiten wir mit den besten Genetiken. Unsere zuchtpflanzen stammen allesamt aus stabilen Linien aus den Besten waas der holländische Genpool zu bieten hat. Es ist richtig, dass es immer mehr Samenbanken gibt, doch viele wissen nicht was sie tun und sind dann auch ganz schnell wieder vom Markt verschwunden. Man kann die Leute nur einmal an der Nase herumführen. Bei der Cannabiszucht kommt es vor allem auf die Qualität des Saatguts und der Pflanze an, nicht auf Namen und Publicitytricks. Unsere Fangemeinde wächst seit 3 Jahren beständig.

Nitte nenne uns einige eurer Sorten und deren besondere Eihenschaften. Hast du selber Lieblingssorten?
Ich muss sagen alle Sorten in unserem Katalog sind richtig toll. Aber natürlich habe ich auch meine persönlichen Lieblingssorten, die ich gerne nennen will. Die Carnival mag ich besonders wegen ihrer starken, sehr aktivierenden Wirkung. Nach einem langen, anstrengenden Tag im Büro gibt es für mich kaum etwas besseres als eine heisse Dusche und anschliessend einen Carnival Joint. Danach fühle ich mich wie ausgetauscht und bin ein neuer Mensch. Shanti ist ein Geschmacks- und Aromawunder. Nicht so stark in der Wirkung wie die Carnival aber einfach unheimlich lecker zu geniessen. Big Bad ist das Schwergewicht der Ministry of Cannabis. Ebenfalls ein aufmunterndes High mit dehr schweren, kompakten Blüten. Da wird man alleine wegen der Menge an geernteten Buds schon ganz highter!

Eignen sich manche eurer Sorten besonders für den Anbau In- bzw. Outdoors?
Sämtliche unserer Sorten eigenen sich hervorragend für den Anbau drinnen. Im Freien kommt es vor allem auf die klimazone in der man sich befindet an. In südlichen Gefilden kann man auch fast alle Sorten anbauen, bei kälteren Bedingungen empfehlen wir vor allem die Nepalese Dragon, die sehr resistent gegenüber Kälte und Schimmel ist.

Bietet ihr auch feminisierte Sorten an?
Mittlerweile fast ausschließlich. 9 von 14 unserer Sorten gibt es auch als feminisierte Hanfsamen.

Was hältst du von dem Hype der rundum feminisiertes Saatgut ausgebrochen ist?
Für die Züchter hat feminisiertes Saatgut nur Vorteile gebracht. Feminisierte Hanfsamen sind wie Stecklinge, nur das man Samen wegen ihrer Grösse und Robustheit viel diskreter transportieren, verschicken und tauschen kann.
Außerdem erhält der Züchter einen präzisen Phänotyp. Durch die Methode der Rückkreuzung (Backcrossing) bewahrt man ganz bestimmte Eigenschaften bei der Pflanze. Allerdings muss man als ernsthafter Breeder auch daran denken, neues genetisches Material in den Genpool der Pflanze zu bringen, um auch in zukunft neue, gesunde und kräftige Sorten zu schaffen und zu bewahren.
Stabile Sorten mit ganz bestimmten eigenschaften sind zwar wünschenswert aber eben nur die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig muss man als Breeder darauf achten, dass man auch die Vielfalt der Cannabispflanze bewahrt und vermehrt.

Habt ihr auch selbstblühende (Autoflowering) Sorten?
Ja. Das ist der neueste Trend und alle wollen solche Sorten haben. Ich sehe darin eine gute Lösung für Leute mit wenig Platz die sonst keine andere Sorte growen könnten.
Vieles deutet darauf hin, dass die Leute auch in Zukunft immer mehr diese sorten haben wollen, deshalb investieren wir viel Zeit und Geld in die Forschung nach neuen, selbstblühenden Sorten die auch halten was sie versprechen.

Bei der derzeitigen rechtlichen Situation in der Welt und in eurem Fall in den Niederlanden, wie schwierig ist es da eine Samenbank zu unterhalten?
Es ist kompliziert, aber da es das schon immer war, haben wir über die Jahre gelernt mit den besonderen Problemen wie dieses Business mit sich bringt umzugehen. Es ist keine Frage wie man die unumgänglichen Probleme vermeidet, sondern wie man mit ihnen umgeht. Denn auftreten werden sie im Laufe der Zeit ohne Frage immer wieder.

Wie denkst Du über den Krieg gegen die Drogen und die politische Situation in zusammenhang mit Cannabis im Besonderen?
Der Krieg gegen die Drogen, die gesamte Drogenpolitik der letzten 60 Jahre ist nichts weiter als eine Farxe.
Einfach Bullshit. Offiziell zieht man gegen Hanf in den Krieg weil behauptet wird es sei eine süchtig machende Substanz, in Wahrheit ist es aber ein rein wirtschaftlicher Krieg gegen eine natürliche, günstige Resource. Das Hanfverbot wurde alleine wegen der Interessen der mächtigen Industrie (Chemie, Baumwolle, Papier, Öl und Auto) und deren Geld und Machtgier erlassen. Abgesehen davon geht es um die soziale Kontrolle der Leute und hat kaum etwas mit dem Gemeinwohl oder gesundheitlichen Wohl der Bevölkerung zu tun.

Was denkst du hält die Zukunft bereit für die Cannabis Kultur?
Die Zukunft war schon immer und ist natrülich grüm!
Selbst nach 70 Jahren Prohibitionspolitik wächst und gedeiht Cannabis auf immer mehr Terrassen, Balkonen, wohnungen und Feldern. Hanf ist definitiv der Weg nach vor und in eine nachhaltige Zukunft.

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