Ice Cream – Hanfsamen Paradise Seeds

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Der nächste neue Paradise Seed Strain, den ich euch vorstellen will, ist Ice Cream. Diese leicht sativa-dominante Hanfsamen – Kreuzung hat einen vom Breeder angegebenen THC-Gehalt von 15-18 %. Kaufberechtigte Personen konnen sich die feminisierten Hanfsamen im 5er Pack fur 50,‑ oder im 10er Pack fur 90,- Euro bestellen.

Es wurden fünf Hanfsamen in einem Glas Was­ser zum Keimen gebracht. Die Seeds öff­neten sieh sehr schnell und schon nach 24 Stunden konnte man die Keimwurzel sehen. Vor­sichtig wurden sie dann mit einer Pinzette in die vorbereiteten Steinwollwürfel gesetzt. Wichtig ist hierbei, die Steinwolle für mindestens zwölf Stun­den in ein Bad mit pH-reguliertem Wasser und etwas Wurzelstimulanz einzuweichen. Die Würfel sollen

Zu viel Wasser würde die kleinen Hanfsamen ertrinken lassen und die Gefahr von Fusarium deutlich erhöhen.

den optimalen pH-Wert annehmen und damit grö­ssere Schwankungen der Nährlösung in den ersten Tagen vermeiden. Zwei Tage später waren die ersten Keimblätter sichtbar. Eine 400 W NDL  mit blau/wei­ßem Lichtspektrum diente jetzt als Lichtquelle, die im Abstand von 90 cm zu den Sämlingen hing. Alle Pflanzen wurden in das bereit stehende NFT-System gesetzt und 1% Stunden beleuchtet. Die Nährlösung hatte einen EC von 0,8 und einen pH-Wert von 5,8. Zusätzlich zum Dünger gab es noch Enzyme und Wurzelstimulanz. Die Leistung der Pumpe wurde auf ein Minimum reduziert, um so der möglichen Über­wässerung etwas vorzubeugen. Zu viel Wasser würde die kleinen Hanfsamen ertrinken lassen und die Ge­fahr von Fusarium deutlich erhöhen. Die Pflänzchen kamen in den folgenden Tage gut voran und so leitete ich zehn Tage nach der Keimung die Blüte ein.

 Das Lichtspektrum für die Wachstumsphase wurde durch ein rot/orangefarbenes Spektrum für die Blü­tephase ersetzt. Jeden Tag gab es nur noch zwölf Stunden Licht für die Pflan­zen. Alle „Ice Cream“ wa­ren zu diesem Zeitpunkt nur 10 cm hoch und hatten gerade mal das erste richtige Blattpaar ausgebildet. In den nächs­ten Tagen entstanden gro­ße und breite Blätter, man konnte wirklich denken, eine reine Indica vor sich zu haben. Die Streckung begann nur sehr langsam, auch die Griffelpro­duktion wollte einfach nicht so richtig anfangen, und so konnte man auch erst am 17. Bliitetag bei allen „Ice Cream“-Pflanzen die ers­ten Stigmen erkennen. Das Längen­wachstum setzte jetzt ein und ließ die Pflanzen in nur wenigen Tagen die 50 cm-Marke knacken. Der Stickstoffanteil der Nährlösung wurde trotz des späten Wachstumsschubes immer weiter redu­ziert. Zusätzlich gab es jetzt immer mehr Phosphor und Kalium in Form von Blütedünger. Hier wurde der 3-Komponentendünger von „Mvanced llydro­poniks“ benutzt. Der EC-Wert wurde in der Zwi­schenzeit kontinuierlich weiter auf 1,2 erhöht, der pH-Wert hingegen wurde konstant bei 5,8 gehalten. Die Seitentriebe begannen nun zu wachsen, die No­dienabstände vergrößerten sich sehr schnell und die Blattfinger wurden immer dünner und länger. Lang­sam entstand das Bild einer echten Indica/Sativa ­Kreuzung. Am 28. Blütetag waren alle Damen schon um die 70-85 cm groß und es war noch kein Ende der Streckung in Sicht.

In dieser Zeit wurden nur wenige Griffel produziert, die Blütenstände entstanden nur sehr langsam und zäh. Da die Opium, die in einem anderen Growtank stand, das selbe Problem mit der Blütenbildung hat­te, vermute ich hier, dass die frühe Einleitung der Blüte daran Schuld war.

Die komplette NL wurde jetzt ein zweites Mal ge­wechselt, alle Pflanzen bekamen nur noch Blütedün­ger, etwas TopMax und Enzyme.

Das Längenwachstum ging langsam zurück, die Grif­felproduktion hingegen explodierte förmlich. An den mittlerweile riesigen Seitentrieben entstanden via.. Blütenstände, die, versetzt um 90 Grad, am Haupt­trieb entlang wuchsen. Die Ice Cream Damen konzentrierten sich jetzt auf das Blütenwachstum und auf die enorme Harzproduktion. Umso weiter die Blüte fortgeschritten war, umso mehr tendierte die­ser Strain in Richtung Sativa-Dominanz. Die Sonnen­segel wurden zunehmend filigraner und feiner. Der große Wachstumsschub war zwar jetzt vorbei, trotz­dem wuchsen die Pflanzen immer noch bis zu 1-2 cm pro Tag. Langsam konnte man auch einen kleinen, aber feinen Geruch an den Ice Cream Buds wahr­nehmen, ein leichter und ganz milder Vanillegeruch machte sieh zwischen den Pflanzen breit.

Die Harzproduktion war nun in vollem Gange, in Reih‘ und Glied standen die Trichome auf den Blü­tenkelchen und auf den angrenzenden Blütenblät­tern. Auffallend war die Größe des Drüsenkopfes, in dem das Harz produziert wurde. Die Struktur der Buds  könnte man als ein wenig luftig und nicht ganz so hart und kompakt beschreiben. Zwischen den ein­zelnen Buds bildeten sich jetzt immer mehr innere und äußere Blütenblätter. Das Blätter/Blütenverhält­nis ist bei dieser Sorte doch sehr hoch.
Bei den fünf Ice CreamDamen, die ich hatte, konnte ich zwei verschiedene Phänos ausmachen. Die Pflanzen unterschieden sich nicht wirklich vom Optischen, nur das Aroma vom ersten Phäno ging doch ein wenig mehr in Richtung Kieferngeruch. Die Blüten waren außerdem etwas kompakter als die der anderen Pflanzen.

Nach 65 Tagen unter 12/12 Stunden wurden die unteren Griffel ganz langsam braun. Dagegen produzierten die oberen Blüten immer neue Blütenkelche und frisches Harz. Auch die Buds an den Seitentrie­ben brauchten sich nicht zu verstecken, sie hatten mindestens den selben Umfang und das gleiche Vo­lumen wie der Headbud. Die Harzbildung verstärk­te sich nochmals und ließ die Blütenkelche extrem Anschwellen.

Eine Pflanze musste ich am 70. Blütetag wegen aku­ten Schimmelbefalls noternten. Betroffen war aber nur eine kleine Stelle im Headbud, die sofort großzügig entfernt wurde. Alle anderen Plants hatten noch mindestens  zehn Tage vor sich, ehe sie endgültig reif

Die Buds duften ganz fein nach Vanil­le und haben einen kleinen skunkigen Unterton.

waren. Die alte Nährlösung wurde durch pH-regulier­tes Wasser ersetzt, zusätzlich wurden die Steinwoll­blöcke etwas gespült, um wirklich alle Nährstoffe aus dem System zu bekommen. Geerntet wurde schließ­lich am 81. Blütetag, die Buds wurden gleich mani­kürt und getrocknet. Anschließend kam das Weed nochmal vier Wochen zum Fermentieren. Das Aroma ist wirklich erste Klasse. Die Buds duften ganz fein nach Vanille und haben einen kleinen skunkigen Unterton, genau wie vom Breeder angegeben. Der Geschmack beim Rauchen ist sehr mild und cremig, im Nachgeschmack ganz leicht würzig. Die trockenen Blüten haben eine sehr schöne Konsistenz, nicht zu fest und nicht zu luftig. Dazu kommt, dass alle Blüten mit einer feinen und nicht zu unterschätzenden Harzschicht überzogen sind. Die Wirkung ist anfangs anregend, kippt aber nach kurzer Zeit in ein entspanntes und angenehmes High um. Der Ertrag lag zwischen 40-58 g pro Pflanze, bei einer Höhe von  120-150 cm.

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