Hanf in der Küche

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THC, der Stoff der für die psychoaktive Wirkung von Cannabis ver­antwortlich ist, ist nicht wasserlöslich, deshalb braucht man zunächst eine Substanz an die sich das THC binden läßt. Zum Kochen mit Cannabis und für viele leckere Rezepte und Gerichte eignen sich am besten Butter, Öl und Alkohol. Fast jedes Rezept bei dem Cannabis verwendet wird, enthält eine odere mehrere dieser drei Grundzutaten und man kann sie daher als das A und 0 einer jeden Küche in der mit Hanf gekocht wird betrachten.

Alkohol

Cannabis gelöst in Alkohol wirkt am schnellsten, hält aber auch am kürzesten an und wirkt längst nicht so stark wie Butter oder Öl.

THC läßt sich in fast jeder alkoholhaltigen Flüssigkeit lösen, manche Spirituosen eignen sich jedoch besser zu diesem Zweck als andere. Je höher der Alkoholanteil desto besser. Trotzdem muss man nicht gleich zu Hochprozentigem greifen um den gewünschten Effekt zu erzielen. Es reicht völlig aus, wenn man das Gras länger in dem Alkohol ziehen” lässt. Vodka und Gin eignen sich bestens, in meiner Küche nennen wir das “Gin & Chronic”, und man erzielt bessere Ergebnisse mit zuckerarmen Spirituosen. Trotzdem kann man auch, je nach Vorliebe, Whisky und Rum verwenden.

Um Cannabis in Alkohol zu lösen, muss man die Grasblüten, das Haschisch oder die Schnittreste in einem luftdichten Behälter mit dem Alkohol vermischen. Grosse Einweggläser eignen sich zu die­sem Zweck am besten, man kann aber auch die Orginalflasche benutzen. Es sollte genug Flüssigkeit in dem Behältnis enthalten sein um das Ausgangsmaterial völlig zu bedecken. Anschließend muss man das Ganze gut verschließen und für einige Minuten kräftig schütteln und danach an einem dunklen und kühlen Ort für 24 Stun­den ruhen lassen. Am nächsten Tag wiederholt man diesen (login oder registriere dich um links zu sehen)Vorgang und schüttelt alles nochmal gut durch. Je länger man diesen Vorgang wiederholt und die Lösung ziehen läßt desto stärker wird die Wirkung und auch der Geschmack wird angenehmer. Man kann den ersten Schluck aber schon nach 48 Stunden nehmen. Vorher sollte man mittels eines Siebs oder einer Strumpfhose das Ausgangsmaterial entfernen.

Hoch die Tassen und prost! Öl

Das Verwenden von Speiseöl ist die gesündeste Methode um THC in Lebensmitteln zu lösen. Die Wirkung setzt schneller ein als bei Alkohol und Butter und hält länger an, ist allerdings etwas schwächer als bei den anderen Zutaten.

Die Zubereitung von psychoaktivem Öl könnte nicht einfacher sein. Man gibt das Ausgangsmaterial einfach mit genug Speiseöl in eine Pfanne mit dickem Boden und lässt das Ganze für etwa 15 Minuten köcheln. Dabei muss man darauf achten, daß man das 01 nicht zu heiß werden läßt, weil das das THC zersetzen würde und auch der Geschmack nach verbranntem Gras wäre sehr viel stärker. Nach einer Weile wird das Gras braun und kann ausgesiebt werden. Das Öl ist jetzt fertig.

Butter

Cannabisbutter ist die bekannteste und beliebteste Variante um mit Hanf zu kochen und wird in den meisten Rezepturen verwendet. Die Wirkung läßt etwas länger auf sich warten und die Zubereitung der Butter ist etwas umständlicher als bei Alkohol oder Öl.

Ungefähr 30 gr Gras auf ein Pfund Butter wird die gewünschte Wirkung erzielen, man muss anschließend nur darauf achten wieviel der Butter man dem Rezept beimischt. Es haben schon viele erfah­rene Cannabisliebhaber in der Ecke oder auf dem Sofa, nach dem Genuss seines potenten Haschbrownies, gelegen und sich für eine Weile nicht mehr gerührt …

(login oder registriere dich um links zu sehen)Für die Zubereitung von Cannabisbutter muss man einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Dann fügt man das Gras oder die Schnittreste und die Butter hinzu und läßt das Ganze für etwa 30 Minuten köcheln. Top-Cannabisköche schwören darauf die Mixtur für 4-8 Stunden aufzukochen. Nun kommt wieder das Sieb, bzw. die alt­bewährte Strumpfhose zum Einsatz umd das Ausgangsmaterial zu entfernen. Hierbei muss man gut aufpassen, denn die geschmolzene Butter ist im wahrsten Sinne des Wortes glühendheiss! Man gießt die Butter und das Wasser durch die Strumpfhose in eine Schüssel ab und wringt anschließend die Gras- und Butterreste die von der Strumpfhose aufgefangen worden sind gut aus. Hier ist das stärkste Material enthalten. Dann kommt die warme Butter in den Kühlschrank, wo man sie läßt bis sie wieder sreichfest und zur weiteren Verarbeit­ung verwendbar ist.

Zum Schluss noch ein Tipp aus der Küche eines Top Graschefs. Wenn man die Grasblüten oder die Schnittreste über Nacht in klarem Wasser einweicht und vor der Weiterverwendung ausspült, ist der Geschmack der Spirituose, des Öl’s oder der Butter viel sanfter und weniger “strohig” …

Mit Cannabisöl lassen sich viele leckere Salate, Reis- und Nudel­gerichte zubereiten und Hanfbutter eignet sich für unzählige Backwaren wie psychoaktive Schokoladenkuchen, Brownies, Cookies die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, der eigenen Fantasie und Kreativität in der Küche sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Guten Appetit!