Fallstudie Mediweed – Morbus Crohn

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Jackie lebte in der Zeit von 1980-1990 in Lon­don. Dort arbeitete sie bei einem Catering-Service und sorgte sich dort um das leibliche Wohl der verschiedenen Pop-Musiker.

Sie begleitete diese zudem regelmässig wäh­rend ihrer Tourneen. Im Laufe der Zeit spezia­lisierte sich Jackie darauf, den Backstage-Be­reich für berühmte Bands zu stylen. Zu ihren Aufgaben gehörte die Ausstattung dieses Be­reiches mit Möbeln, TV-Gerät, Essen und Trin­ken und allem was dazu gehörte, um den Künstlern ihren Aufenthalt so bequem wie möglich zu machen …

Nach einer Weile fand sie es zunehmend schwieriger, den Anforderungen ihrer Arbeit im vorgegebenen Zeitrahmen gerecht zu wer­den. Jackie litt plötzlich unter heftigen Bauch­schmerzen und magerte stark ab. Sie liess sich bei einem Arzt untersuchen, der die Krankheit Morbus Crohn diagnostizierte.

Morbus Crohn ist eine Erkrankung des Darms und hat den Ruf »unheilbar« zu sein. Meist sind Frauen davon betroffen, oft bricht diese Krankheit auch schon bei jungen Menschen aus. Bis dato gibt es leider keine gut wirk­same medikamentöse Behandlung dagegen.

Jackie hatte 1990 gerade Brian geheiratet. Er war Musiker und wurde sogleich in den me­dizinischen Kreislauf mit einbezogen. Sie erhielt Bluttransfusionen, Injektionen und Prednison.

Prednison ist ein synthetischer Abkömmling des körpereigenen Hormons Kortison und hemmt das gesamte Immunsy­stem. Dadurch unterdrückt es die körperei­genen Abwehrreaktionen und wirkt entzün­dungshemmend.

Die Medikamente bekamen Jackie nicht gut, sie litt unter heftigen Stim­mungsschwankungen und nahm überdurch­schnittlich viel Gewicht zu. Sie vertrug Ihre Spirale nicht länger und wurde kurze Zeit später schwanger. Ihr Sohn Jake wurde gebo­ren. Brian and Jackie wollten nicht, dass ihr Sohn in London aufwächst und sie beschlos­sen, deshalb wieder zurück in die Niederlan­de zu ziehen. Jackies Familie besorgte ihnen ein Haus in Amsterdam. Dort unterzog sie sich kurz darauf mehreren kraftraubenden Operationen. Daraus resultierte schliesslich eine bis heute andauernde Phobie gegen Krankenhäu­ser, Chirurgen und Ärzte im Allgemeinen.

Nachdem Jackie in die Niederlande zurückge­kehrt war, hatte sie angefangen Cannabis zu konsumieren. Das half ihr augenblicklich. Die Schmerzen verschwanden zwar nicht, aber immerhin konnte sie besser mit den Schmerz­attacken umgehen als zuvor. Ihr Körper hat­te zwischenzeitlich eine Allergie gegen Opi­ate entwickelt, die in vielen Schmerzmitteln Verwendung finden und dies machte auch weitere Operationen sehr schwierig. 1994 besuchte sie Positronics, den ersten europä­ischen Growshop, zum ersten Mal. Dort wur­den neben Lampen, Dünger und anderem Growequipment für den persönlichen Eigenbedarf vor allem auch eine Art Lifestyle ver­mittelt, wie jeder Mensch sein Leben harmo­nischer gestalten könnte. Gleichzeitig gab es nebenan ein vegetarisches Restaurant, in dem auch Cannabis verkauft wurde. Jackie kam immer öfter vorbei und hatte dort Gele­genheit, sich mit Hippies, Growern, Cannabis-Konsumenten und Touristen aus aller Welt auszutauschen. Sie rauchte jetzt täglich 10-15 Gramm Cannabis, was eigentlich viel zu teu­er war, um von ihrem Einkommen finanziert zu werden. Deshalb installierte Ehemann Bri­an bei ihnen daheim eine kleine Growanlage mit einer Blütelampe. Zwei Wochen vor der ersten Ernte erhielt Brian einen Telefonan­ruf und sein Gesicht wurde währenddessen plötzlich blau. Er erlitt einen Herzinfarkt, fiel tot auf den Boden des Wohnzimmers und das vor den Augen ihres Kindes!

Jackie fühlte sich zu nichts mehr in der Lage und so bat sie einen guten Freund von Brian, für sie das reife White Widow zu ernten. Sie wurde wieder sehr krank und reiste gemein­sam mit ihrem kleinen Sohn nach Neuseeland. Das war Brian’s Heimat und so wollte sie sich symbolisch von ihm verabschieden.